Von Domina Salome de Giezzn bis zur Archäologieprofessorin Margarete Bieber - Stadtführung auf den Spuren der Gießener Frauengeschichte am 27. September

Schon die Ersterwähnung des Namens Gießen 1197 ist mit einer Frau verbunden: „Domina Salome, Comitissa de Giezzn“ signierte Urkunden. Im Stadtgebiet bieten zahlreiche Namen und Orte Anlass, über die Lebenszusammenhänge von Frauen nachzudenken und auf deren häufig verschwiegene Leistungen hinzuweisen. Das reicht von Alice-Schule und Alicenstraße, deren Namen an Großherzogin Alice von Hessen erinnern, bis Zur Großen Bleiche und Bleichstraße, wo einst Wäscherinnen die Laken zum Bleichen ausbreiteten.

Luise F. Pusch, die am 28. 9. im Frauenkulturzentrum über Männersprache-Frauensprache sprechen wird, nimmt auch am Stadtrundgang teil (siehe Veranstaltungsprogramm September).

Dieser Rundgang unter Leitung von Dagmar Klein beginnt am FrauenKulturZentrum gegenüber dem Lindenplatz, auf dem seit Jahrhunderten die Marktfrauen ihre Waren anbieten, und endet nach ca. 1,5 Stunden bei den drei weiblichen Bronzeköpfen der Reihe „Gießener Köpfe“ in der Plockstraße.

Termin: Samstag 27. Sept., 15 Uhr ab Eingang FrauenKulturZentrum (gegenüber Lindenplatz)

Leitung: Dagmar Klein, Dauer: ca. 1,5 Std.