Brunch und Vortrag

Das neue Prostituiertenschutzgesetz in der Diskussion

Im Bund wird zurzeit über die Verabschiedung eines neuen Prostituiertenschutzgesetzes diskutiert. Dabei steht besonders die Frage im Raum, ob es wirklich geeignet sein wird, die sogenannte Zwangsprostitution einzudämmen.

Friederike Stibane, die Frauen- und Gleichberechtigungsbeauftragte der Stadt Gießen, wird einen Einblick in die Diskussion geben und von der Arbeit des Runden Tischs Prostitution hier in unserer Stadt berichten.

 

Wurzeln, die tragen

Die indische Künstlerin Lucy D´Souza – Krone berichtet aus ihrem Leben und weckt in ihren Zuhörerinnen Nachdenken über die eigenen Wurzeln und über Werte wie Toleranz und Verantwortung in  Familie und Gesellschaft. Ihre eindrucksvollen Bilder  eröffnen die Quelle ihrer spirituellen Kraft

Weibliche Sexualität und Familienplanung gestern und heute

Pro familia Gießen hat sich verändert. Vor 30 Jahren kämpften die Mitarbeiter_innen  für das Recht auf freie Wahl für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch und engagierten sich für die komplikationsfreie Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen. Die Aufklärung Jugendlicher zum Thema Sexualität und Verhütung wurde ganz groß geschrieben.

Was hat sich seither verändert?  Welche Aufgaben stellen sich der Deutschen Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik  und Sexualberatung heute?

Kulturelles Gießen - Vielfalt und Perspektiven

Gießen ist eine bunte und lebendige Stadt – und das gilt auch für den Kulturbereich.

Frau Simone Maiwald, Kulturamtsleiterin der Stadt Gießen, wird aus ihrer Arbeit berichten und auch darüber, dass es manchmal schwierig ist, die vielfältigen Erwartungen und Wünsche in Einklang zu bringen.

Sie wird einen Einblick geben in ihre Arbeit, das vielfältige Angebot darstellen und kulturpolitische Perspektiven aufzeigen

Mit den besten Empfehlungen ...

Wir alle lesen mehr oder weniger viel, kaufen Bücher, bekommen Bücher geschenkt, leihen sie untereinander aus. Warum nicht an andere weiter vermitteln, welches Buch uns gefallen hat und warum? Genau das soll bei diesem Brunch geschehen. Frauen stellen Bücher vor und lesen daraus kurze Passagen. Und so verschieden wie die Frauen, werden auch die Bücher sein. Und damit dürfte bestimmt für jede etwas dabei sein.

Mit Anita Schneider, Landrätin des Kreis Gießen, im Gespräch

Vor fast 6 Jahren trat Anita Schneider als erste Landrätin in Hessen ihr Amt an.

Für ihre Wiederwahl wurde sie in diesem Jahr von den Delegierten im Unterbezirk Gießen mit einem 100% Ergebnis wieder nominiert.

Was unterscheidet eine Landrätin von einem Landrat? Was waren ihre Schwerpunkte in den vergangenen 6 Jahren?

Und was hat sie im frauenpolitischen Bereich verändert und verbessert?

Darüber wird sie nicht nur berichten, sondern mit den anwesenden Frauen ins Gespräch kommen – eine sicher spannende Gesprächsrunde.

Ferien vom Krieg

Können Kinder und Jugendliche aus Ländern, die verfeindet sind, die im Krieg stehen, gemeinsam Ferien machen? Sind sie bereit sich kennen zu lernen, um zu erfahren, dass die „Anderen“ ja auch normale Jugendliche sind, mit denen man reden und diskutieren kann?

“Der amerikanische Quilt – Keimzelle der Frauenbewegung in Nordamerika”

Der Aufbruch der amerikanischen Bevölkerung anfangs des 19. Jahrhunderts in die Wildnis des Westens bedeutete für die amerikanischen Frauen, trotz großer Entbehrungen und Strapazen, eine neue schöpferische Freiheit. Sie wandelten sich mehr als die Zurückgebliebenen an der Ostküste. Der Quilt spielt dabei in mehrfacher Hinsicht eine bedeutende Rolle und erklärt die Anfänge der  Frauenbewegung in den einsamen unbevölkerten Gebieten westlich vom Mississippi.

Bertha von Suttner (1843 – 1914)

Sie war die erste Frau, die einen Nobel-Preis bekam - den Friedenspreis 1905. Als Gräfin Kinsky in Prag geboren, lebte sie mit ihrem jüngeren Ehemann Arthur v. Suttner einige Jahre in großer Armut im Kaukasus, wo sie im Selbststudium ihre friedenspolitischen Ansichten entwickelte. 1889 erschien ihr Buch „Die Waffen nieder“ und wurde ein großer Erfolg. Unermüdlich kämpfte sie, oft verspottet, gegen die wachsende Kriegslust Europas, häufig unterstützt von Alfred Nobel. Sie sah den Krieg kommen, starb aber kurz vor dessen Beginn.
Von ihrem turbulenten Leben berichtet Gaby Rehnelt

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