Brunch und Vortrag

55 Jahre Arbeitsgemeinschaft Gießener Frauenverbände

Im Juli 1961 wurde die Arbeitsgemeinschaft Gießener Frauenverbände gegründet. Aus diesem Anlass haben wir interessante Dokumente aus dem Stadtarchiv gesammelt und daraus eine kleine Ausstellung zusammengestellt. Diese soll gezeigt, erläutert und kommentiert werden. Frauen, die früher in der AGGF aktiv waren oder es heute (noch)  sind, berichten von ihrer Arbeit. Ein sicher auch interessanter Einblick, wie sich die Themenstellungen im Laufe der Zeit geändert haben.

Alte und Neue Rechte. Die AfD im Fokus.

Die AfD tritt massiv in ganz Deutschland auf. Die ehemalige „Luckepartei“ erreicht ohne ihren Gründer bei Wahlen im Osten und im Westen vergleichsweise hohe Wahlergebnisse. Zwar hat die Partei bisher kein Parteiprogramm, eine Analyse ihrer Programmatik und Äußerungen ihrer Funktionäre, insbesondere zu den Themen Migration /Flucht, Geschlechter -verhältnisse und Demokratie zeigen jedoch sehr deutlich die Funktion der Partei als „Türöffner nach rechts“.

Flüchtlinge - die neuen Nachbarn

Seit mehreren Monaten wohnen aus ihrem Heimatland geflüchtete Menschen in unseren Dörfern und Städten. Viele Helfer und Helferinnen unterstützen die Menschen im Alltag und beim Erwerb der deutschen Sprache.

Die Referentin berichtet von der Arbeit der Flüchtlingshilfe Hüttenberg. Flüchtlingshilfe bedeutet, schwierige Herausforderungen bewältigen, aber auch interessante Erfahrungen mit Menschen, die unsere Solidarität brauchen, gewinnen.

Die Kunst. Der Krieg. Die Liebe.

Frauen spielten im Leben des surrealistischen Malers Max Ernst (1891 – 1976) eine bemerkenswerte und eigenständige Rolle. Dr. Louise Strauss, Jugendliebe und 1. Ehefrau, war kunsthistorische Journalistin; sie starb in Auschwitz. 1922 verließ Max Ernst sie für die Russin Gala Eluard, die dann Dali managte und im amerikanischen Exil weltberühmt machte. Die Engländerin Leonora Carrington, eine Doppelbegabte in Malerei und Dichtung, brachte der Krieg zeitweise ins Irrenhaus.

„Ich war eine Tochter Arabiens“

In dem Beitrag geht es um das Wirken der Engländerin Gertrude Bell (1868-1926), einer außergewöhnlichen Frau, die als Archäologin und Wissenschaftlerin während des Niedergangs des Osmanischen Reiches in waghalsigen Expeditionen die arabische Halbinsel bereiste. Als Frau bekam sie Einsicht in das Leben der Frauen der Stammesfürsten, die sie sehr schätzten und als „al-Khatun“ verehrten. Gertrude Bell wurde Vermittlerin zwischen der englischen Regierung und dem späteren König Faihsal von Iraque. Auf dessen Bitten hin gründete sie das erste Museum und die Nationale Bibliothek von Bhagdad.

Das neue Prostituiertenschutzgesetz in der Diskussion

Im Bund wird zurzeit über die Verabschiedung eines neuen Prostituiertenschutzgesetzes diskutiert. Dabei steht besonders die Frage im Raum, ob es wirklich geeignet sein wird, die sogenannte Zwangsprostitution einzudämmen.

Friederike Stibane, die Frauen- und Gleichberechtigungsbeauftragte der Stadt Gießen, wird einen Einblick in die Diskussion geben und von der Arbeit des Runden Tischs Prostitution hier in unserer Stadt berichten.

 

Wurzeln, die tragen

Die indische Künstlerin Lucy D´Souza – Krone berichtet aus ihrem Leben und weckt in ihren Zuhörerinnen Nachdenken über die eigenen Wurzeln und über Werte wie Toleranz und Verantwortung in  Familie und Gesellschaft. Ihre eindrucksvollen Bilder  eröffnen die Quelle ihrer spirituellen Kraft

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