Brunch und Vortrag

“Der amerikanische Quilt – Keimzelle der Frauenbewegung in Nordamerika”

Der Aufbruch der amerikanischen Bevölkerung anfangs des 19. Jahrhunderts in die Wildnis des Westens bedeutete für die amerikanischen Frauen, trotz großer Entbehrungen und Strapazen, eine neue schöpferische Freiheit. Sie wandelten sich mehr als die Zurückgebliebenen an der Ostküste. Der Quilt spielt dabei in mehrfacher Hinsicht eine bedeutende Rolle und erklärt die Anfänge der  Frauenbewegung in den einsamen unbevölkerten Gebieten westlich vom Mississippi.

Bertha von Suttner (1843 – 1914)

Sie war die erste Frau, die einen Nobel-Preis bekam - den Friedenspreis 1905. Als Gräfin Kinsky in Prag geboren, lebte sie mit ihrem jüngeren Ehemann Arthur v. Suttner einige Jahre in großer Armut im Kaukasus, wo sie im Selbststudium ihre friedenspolitischen Ansichten entwickelte. 1889 erschien ihr Buch „Die Waffen nieder“ und wurde ein großer Erfolg. Unermüdlich kämpfte sie, oft verspottet, gegen die wachsende Kriegslust Europas, häufig unterstützt von Alfred Nobel. Sie sah den Krieg kommen, starb aber kurz vor dessen Beginn.
Von ihrem turbulenten Leben berichtet Gaby Rehnelt

Tipps für den Textildschungel - Welchem Textilsiegel kann ich trauen?

Immer mehr KonsumentInnen wollen ökologisch und fair  hergestellte Kleidung kaufen. Bei der Herstellung sollen keine Umweltgifte benutzt werden und die ArbeiterInnen in den Produktionsländern sollen unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können. Doch sich im Dschungel von bunten Siegeln zurechtzufinden, ist nicht einfach.
Das Textilbündnis Gießen möchten Interessierten Tipps für den bewussten Einkauf geben.

“Europawahl – was hat das mit mir zu tun?“

Am 25. Mai 2014 ist Europawahl. Sie steht unter dem Motto „HANDELN.  MITMACHEN. BEWEGEN“. Europa ist für viele weit weg und uns doch allen sehr nah, denn viele Gesetze, die unser Leben bestimmen, werden mittlerweile auf der EU-Ebene beschlossen. Nur wer sich informiert und seine Stimme abgibt, hat Einfluss darauf, welche politische Mehrheit in den nächsten 5 Jahren die Europapolitik bestimmt.
Die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) möchte deshalb darüber informieren und mit interessierten Frauen darüber sprechen, welche

„So geheim und vertraut….“ - Vita Sackville-West und Virginia Woolf

Vita Sackville-West war eine schillernde Persönlichkeit des englischen  Hochadels. Den Familiensitz Knole, größtes englisches Schloss, durfte sie nicht erben, da die männliche Erbfolge galt. Zusammen mit ihrem Mann, dem Diplomaten Harold Nicolson, schuf sie „Sissinghurst Castle“, einen der schönsten Gärten Englands. Die Ehe war von großer Zuneigung und Verständnis geprägt, wobei die vielen gleichgeschlechtlichen Beziehungen der beiden nicht als Treuebruch galten. Große Bedeutung hatte die Begegnung mit Virginia Woolf.

Wildwasser Gießen stellt sich vor

Wildwasser Gießen e.V. ist seit 1990 Träger einer Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch. Der Name Wildwasser symbolisiert die Gefahr, die von Tätern und Täterinnen ausgeht. Wildwasser steht aber auch für die Lebenskraft, die die Betroffenen haben, sich gegen alle Widerstände ihren eigenen Weg zu bahnen. In der Beratungsstelle werden Mädchen und Jungen, die Opfer von sexuellem Missbrauch geworden sind, und erwachsene Betroffene, die in ihrer Kindheit sexuelle Gewalt erlebt haben, unterstützt.

Der Hospizverein stellt sich vor

Im März 2014 wird in Gießen das Hospiz „Haus Samaria“ in dem ehemaligen Schwesternwohnheim am Evangelischen Krankenhaus eröffnet. Schon lange gibt es aber in Gießen ambulante Hospizdienste. Ehrenamtliche unterstützen die Fachkräfte bei der Begleitung der schwerkranken Menschen.

Zwei Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Gießen e.V. berichten über die Schulung und Arbeit der HospizhelferInnen. Anschließend besteht Gelegenheit zu einem Gespräch.

Friedenspolitik versus Kriegsgeschäfte

Wir wollen darüber sprechen, warum wir uns als Frauen für den Frieden noch immer gegen Rüstungsexporte, gegen Waffengeschäfte mit armen Ländern, gegen die Beschaffung von Kampfdrohnen vehement wenden und warum wir uns dafür einsetzen, dass Friedenspolitik und Konfliktforschung wieder einen höheren Stellenwert bekommen, statt ständig weiter gekürzt zu werden.

Wir wollen deutlich machen, wo unsere Politik die Schwerpunkte setzen sollte, wenn wir eine friedlichere Welt wollen, wie ja immer behauptet wird

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