Vortrag

Skulpturen in der Zeit des Ersten Weltkriegs

In einer kurzen Einführung betrachten wir zuerst die Strömungen in der Kunst vor Kriegsausbruch. Im Hauptteil werden an einigen Werken die unterschiedlichen Reaktionen der Künstler auf die Erschütterungen des Kriegs vorgestellt: Manche flüchteten geistig in die Bewegung des Dadaismus, andere steigerten sich in den Wahn von Nationalismus und Technikbegeisterung, weitere schufen anklagende Skulpturen und Mahnmale, die uns auch heute noch sofort ansprechen.

Feminismus - nötig oder nicht (mehr)?

Brauchen wir in Zeiten von Frauenquoten und Gleichstellungs-gesetzen noch Feminismus? Sind Frauen nicht mittlerweile gleichberechtigt? Und wenn wir Feminismus noch brauchen, wie  sieht dieser aus? Gibt es den einen Feminismus überhaupt? Diese Fragen und noch viele weitere wollen Frauen aus unterschiedlichen Generationen miteinander und mit vielen interessierten Frauen diskutieren.

„Kleidung und Ernährung der Kelten“

Durch das Keltengehöft am Dünsberg erhalten Besucher/innen eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Kelten vor 2 000 Jahren dort gewohnt haben. Aber wie waren sie gekleidet? In ihrem Bildvortrag berichtet Hannelore Kraushaar-Hoffmann, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Leben der Kelten beschäftigt, über Kleidung und Ernährung der Kelten in der Hallstatt- und Latènezeit, soweit sich dies durch Grabfunde und Abbildungen auf Situlen, Schwertscheiden und Grabreliefs rekonstruieren lässt.

"Freundschaft"

Was zeichnet Freundschaften aus? Tragen sie bei zu Glück und Gesundheit? Auf der Basis von Erfahrungen nähern wir uns zuerst dem Thema. Dann könnten wir anhand von Lektüre und Thesen das Thema theoretisch erweitern und Freundschaftsmuster, Einfluss von Veränderungen im Lebensverlauf, Gewinn und Verlust und ähnliche Kategorien diskutieren.

Marie Juchacz: Leben und Werk einer außergewöhnlichen Frau

Marie Juchacz ist eine der herausragenden Persönlichkeiten des 20.  Jahrhunderts. Sie gehörte zu den mutigen Frauen, die sich trotz der politischen Unterdrückung im Kaiserreich durch Sozialistengesetze und  Ungleichbehandlung von Frauen für eine Verbesserung der Lebensumstände der arbeitenden Massen einsetzte.  Sie kämpfte nicht nur gegen Kinderarbeit und für Mütterschutz, sondern sie half auch ganz konkret durch die Einrichtung von Suppenküchen, Wärmestuben und Kleiderkammern in Berlin und im Rheinland .

GOLD in der Malerei

Ob als fein punzierter Bildhintergrund oder glänzend polierte Fläche: Gold fasziniert als Gestaltungsmittel im sakralen und profanen Bereich.
Die Kunsthistorikerin V. Buhmann stellt wichtige Werke von der  frühchristlichen Kunst bis zur Gegenwartskunst vor. Anhand der gewählten Beispiele werden die Bedeutung des Goldes und seine handwerkliche Verarbeitung besprochen.

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