Referentin

Die Töchter des Zauberers

hießen Erika, Monika, Elisabeth und hatten sehr verschiedene Lebenswege. Erika wurde nach turbulenten Jugendjahren eine kämpferische Antifaschistin und im Alter gewissenhafte Sekretärin ihres Vaters Thomas Mann, den sie „Zauberer“ nannten. Monika musste auf der Flucht vor den Nazis in einem torpedierten Schiff den Tod ihres Mannes erleben. Es warf sie lange aus der Bahn und erst spät fand sie ein unauffälliges Glück auf Capri.

Theater erleben: ORLANDO - EINE BIOGRAPHIE von Virginia Woolf

Warum gehört der gesellschaftskritische und amüsant-ironische Roman ORLANDO – EINE BIOGRAPHIE (1928) von der britischen Autorin Virginia Woolf bis heute zu den kanonischen Texten der Frauenbewegung sowie der Gender Studies? Was hat es mit der faszinierenden, emanzipierten und poetischen Geschichte über einen Adeligen, der als Mann aufwächst und sich als Erwachsener zur Frau wandelt, auf sich? Wie adaptiert das Stadttheater Gießen unter der Regie von Thomas Krupa diesen feministischen Klassiker?

Die BeKo stellt sich vor

Seit vielen Jahren ist die BeKo (Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürfte Menschen) in Gießen eine bewährte Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige. Sie berät und beantwortet Fragen zur häuslichen Versorgung, Antragstellung nach den Sozialgesetzbüchern, Kosten der ambulanten und stationären Pflege, Pflegehilfsmittel, Wohnraumanpassung , Fragen rund um  Demenz und Entlastung von pflegenden Angehörigen.
Frau Anne Schmidt, Dipl. Gerontogin, wird die Angebote der BeKo vorstellen und steht uns natürlich auch für Fragen zur Verfügung.

Lotte Laserstein - Wiederentdeckung einer Künstlerin

Lotte Laserstein war eine der ersten Frauen, die kurz nach der Öffnung der Akademischen Hochschule für Bildende Künste Berlin für Frauen im Jahr 1919 dort ihr Studium begann.
Und sie war eine Frau der „verschollenen Generati-on“, wie jene um 1900 geborenen Künstlerinnen ge-nannt wurden, deren Karriere von den Nationalsozia-listen jäh gestoppt wurde und die nach Kriegsende in Deutschland nicht an ihre Erfolge in der Weimarer Zeit anknüpfen konnte.Eine Ausstellung im Städel Frankfurt würdigt sie nun,  Susanne Bötte stellt die Malerin und ihre Werke vor.

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