Juni 2019

 

Liebe Frauen!

 

Auch für den kommenden Sommer haben wir uns wieder bemüht, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für Sie zusammenzustellen.

Wie immer ist das Programm in den Ferienmonaten etwas dünner. Das liegt an der verfügbaren Zeit; sowohl unserer eigenen als auch derjenigen der Referentinnen.

Bitte beachten Sie, dass wir wie gewohnt im August den Brunch durch einen Ausflug ersetzen. Da wir diesmal Friedelhausen besichtigen wollen und die Werkstätten am Wochenende nicht in Betrieb sind, haben wir den Ausflug auf den Freitag vorverlegt. Wir hoffen auf lebhaftes Interesse, Friedelhausen ist sehr interessant und lädt auch je nach individuellen Wünschen zum Einkauf im Hofladen und/oder zu einem netten Spaziergang ein. Am darauffolgenden Samstag ist dann kein Brunch.

Das neue Programm liegt vor Ihnen. Nehmen Sie Ihren Kalender zur Hand und tragen Sie schon mal ein, was Sie interessieren könnte. Auf die Art wird keine Veranstaltung verpasst.

Wir sehen uns im Zentrum!

Für den Vorstand                                                                              Anne Schmidt

Dienstag, 4. Juni 2019 - 19:00   -   Veranstaltung

Singen alter Volkslieder

Die Sängerinnen Ina Olyai und Rosa Grätz-Jung wollen uns mit Gitarrenbegleitung dazu ermuntern, fast vergessene alte Liedtexte wieder in Erinnerung zu bringen. Wir wollen uns einmal im Monat jeweils am 1. Dienstag des Monats treffen und eine bis eineinhalb Stunden zusammen singen.

Leitung

Ina Olyai

Rosa Grätz-Jung

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Kostenbeitrag 3 €
jd. 1. Dienstag im Monat,Sommerpause im Juli und August
Nur für Frauen.

Mittwoch, 5. Juni 2019 - 19:00   -   bildgestützter Vortrag

FrauenWahlRecht - was geschah in Gießen?

Das Zentrum der politischen Umbrüche am Ende des Ersten Weltkriegs war andernorts, doch die Auswir-kungen der "Novemberrevolution" waren auch in der Provinzialhauptstadt Gießen und im Großherzogtum Hessen zu spüren. Auch für Gießen gilt: der Kampf für die Gleichberechtigung von Frauen in allen Bereichen, nicht nur beim Wahlrecht, hatte schon lange vorher begonnen. Den Hinweisen und Spuren wird in dem bildgestützten Vortrag nachgegangen, einige der beteiligten Frauen werden vorgestellt.

Referentin

Stadtführerin und Autorin Dagmar Klein M.A.

Informationen

Spenden erlaubt.
Nur für Frauen.

Mittwoch, 12. Juni 2019 - 19:00   -   Vortrag

Die Arbeit des fib e.V. Marburg (Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen)

Im Herbst 2018  fand im FrauenKulturzentrum bereits ein Vortrag zum Thema „Die Arbeit des Vereins zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen“ statt. Daraus entstand weitergehendes Interesse am Austausch über die vorgestellten Inhalte und Vertiefung.

Der fib e.V. organisiert für Menschen mit Behinderungen Assistenz als Grundlage für ein Leben nach eigenen Vorstellungen; durch die Unterstützung mit ambulanten Hilfen werden für Menschen mit Behinderungen selbst gewählte Wohn- und Lebensformen jenseits der Herkunftsfamilie und verwahrender Institutionen möglich. Ausgangspunkt unserer praktischen Arbeit bilden die Werte, für die der Verein steht: Teilhabe, Selbstbestimmung, verantwortliche Lebensgestaltung.

Wie bilden sich diese Werte in der Organisation für Menschen mit Assistenzbedarfen ab? Was unterscheidet unsere Arbeit dabei von anderen Angeboten?

Dazu soll es einen kurzen thematischen Input geben. Danach besteht die Möglichkeit, sich ausführlich über die angesprochenen Inhalte auszutauschen

Referentin

Bereichsleitung Assistenz fib e.V. Petra Siegmann, Dipl. Sozialarbeiterin

Bitte beachten Sie:

Spenden erlaubt.
Der Vortrag findet in den barrierefreien Räumen Walltorstr. 3 (vormals "Hilde braucht Stoff") statt.
Nur für Frauen.

Samstag, 15. Juni 2019 - 10:30   -   Brunch und Vortrag

Nepals Frauen (Alltagswelten und gesellschaftliche Rollen)

Das Alltagsleben von Frauen in Nepal unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dem, was wir in Europa erfahren. Das Himalayaland ist berühmt für die Diversität der dort lebenden Menschen, ihrer Sprachen und Kulturen auf einer vergleichsweise kleinen und durch extreme Landschaften geprägten Fläche. So ist dort auch die Situation der Frauen äußerst facettenreich. Der Vortrag möchte Ihnen ihre Lebenswelten näher bringen, und dabei von Stereotypen in der Betrachtung “der Frau” in Südasien Abstand halten. Vielmehr bietet sich eine persönliche Annäherung, die verschiedenste Aspekte aufgreift und nicht repräsentativ für eine Gesellschaft an sich stehen soll und mag, sondern den Blick über Europa und europäische Frauenemanzipation ausweitet und andere Kontexte zu verstehen sucht. Was sind Rollen der Frauen in Nepal, was ihre Perspektiven? Vor welchen Problemen stehen sie, welche Einschränkungen aber auch welche Freiheiten erfahren sie in der nepalesischen Gesellschaft? Wofür kämpfen Frauen in Nepal? Was ist der Schatten der Tradition und der Geschichte (wie z.B. die 1920 verbotene Witwenverbrennung und die Assoziation von Frauen mit Unreinheit) vor dem Nepalesinnen heute stehen.

Die Referentin hat 2015 ein Jahr im Freiwilligen Dienst in Nepal verbracht.

Referentin

Julia Meckl, Studentin der Ethnologie Südasiens Universität Heidelberg

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Kostenbeitrag Brunch: 5 €
ab 10:30 Brunch, um 12 Uhr Vortrag
Nur für Frauen.

Samstag, 22. Juni 2019 - 11:00   -   Offene Galerie zur aktuellen Ausstellung

Galerie am 4. Samstag

Für Interessierte, die zu unseren normalen Öffnungszeiten keine Gelegenheit haben, die aktuellen Ausstellungen anzusehen, besteht die Möglichkeit, an jedem vierten Samstag im Monat die Arbeiten in Ruhe anzuschauen. Wenn möglich, wird die  Künstlerin anwesend sein.

Betreuung

Ingrid Schmidt

Christel Stroh

jd. 4. Samstag im Monat 11-13 Uhr
Spenden erlaubt!
Für Frauen und Männer.

Mittwoch, 26. Juni 2019 - 19:00   -   Lesung mit Musik

Wie ein Vogel frei - eine nachdenklich musikalische Lebensreise

Die Autobiografie von Lee Bach-Bayram "Wie ein Vogel frei" erzählt eine ungewöhnliche, persönliche Geschichte. Zugleich ist sie Zeitdokument und Schilderung des Aufbruchs einer Generation, die - nach zwei Weltkriegen - das alte Gesellschaftsmodell und ihre "schwarze Pädagogik" nicht mehr mittragen und weitergeben will. 1947 als Kind einer deutsch-französischen Kriegsehe in Cuxhaven geboren, erlebt Lee die Nachkriegszeit mit allen Härten, sowie soziale Ausgrenzung und häusliche Gewalt. Im jugendlichen Alter mit amerikanischer Folk-Musik in Berührung gekommen beschließt sie 1962,  ihre Stimme für die Friedensbewegung einzusetzen. Ab 1965 wird sie als Lee Bach vor allem mit Folk- und Protestsongs bekannt, später auch mit eigenen, deutschen Liedern. 1968 fährt sie über Land nach Indien und begegnet dort Vinoba Bhave, der Gandhis Ideen umsetzt. Gewaltfreier Widerstand und soziales Engagement haben seitdem ihr Leben geprägt. Seit 1980 lebt sie in Hessen und ist seit Erscheinen ihres Buchs wieder musikalisch aktiv

Autorin und Sängerin

Lee Bach-Bayram

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Spenden erlaubt.
Für Frauen und Männer.