Oktober 2019

 

Liebe Frauen!

Schön, dass Sie unser neues Programm vor sich haben! Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, schauen sich alles in Ruhe an und tragen Sie sich die Termine, die Sie interessieren, gleich in Ihren Kalender ein, damit nichts verloren geht. Wir haben uns wieder bemüht, ein Programm zusammen zu stellen, das für viele etwas bietet. Unsere Referentinnen sind zum Teil regelmäßige Gäste bei uns, immer wieder finden sich auch neue. Besonders freut uns immer, wenn Frauen aus dem engeren Kreis bei uns vortragen wollen, was auch diesmal wieder der Fall ist.  Bitte schauen Sie auch nach den Kursen. Auch da wird einiges geboten (z.B. Yoga am Stuhl!), was für Sie interessant sein könnte. 

Also: Wir sehen uns im Frauenkulturzentrum!  

Für den Vorstand                                                                           Anne Schmidt
 

Dienstag, 1. Oktober 2019 - 19:00   -   Veranstaltung

Singen alter Volkslieder

Die Sängerinnen Ina Olyai und Rosa Grätz-Jung wollen uns mit Gitarrenbegleitung dazu ermuntern, fast vergessene alte Liedtexte wieder in Erinnerung zu bringen. Wir wollen uns einmal im Monat jeweils am 1. Dienstag des Monats treffen und eine bis eineinhalb Stunden zusammen singen.

Leitung

Ina Olyai

Rosa Grätz-Jung

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Kostenbeitrag 3 €
jd. 1. Dienstag im Monat,Sommerpause im Juli und August
Nur für Frauen.

Sonntag, 6. Oktober 2019 - 15:00   -   Veranstaltung

Theater erleben: „TYLL, Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann"

Der berühmteste Narr Deutschlands, der längste Krieg auf deutschem Boden, der Bestseller des Jahres: Daniel Kehlmanns sensationelle Neuerfindung des Till-Eulenspiegel-Mythos versetzt die Geschichte des anarchischen Schelms in das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland.

Eine Geschichte von Schalk und Größenwahn, ein melancholischer Abgesang auf die Beiläufigkeit des Todes und die berührende Lebensgeschichte von einem, der beschlossen hat, nie zu sterben. Und eine eindringliche Warnung, was passiert, wenn Polit-Clowns aus Langeweile, Machtgier und Dummheit leichtfertig die europäische Staatenordnung aufs Spiel setzen. Denn merke: Wenn Narren regieren, kommt der Krieg. Wenn der Krieg kommt, regieren die Narren.

Veranstalter:

Stadttheater Gießen

Referentin

Carola Schiefke, Dramaturgin

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Spenden erlaubt
Vorstellungsbesuch mit Nachgespräch am 25.10. im Großen Haus
Nur für Frauen.

Sonntag, 13. Oktober 2019 - 15:00   -   Literaturnachmittag

"Abschied ist ein schweres Wort"

Nicht jeder Abschied ist ein trauriger Augenblick.

Abschied heißt „Trennung“ – auf Zeit, für lange Zeit, für immer, gewollt oder sehr häufig auch ungewollt. Viele Abschiede sind heute vielleicht weniger schwerwiegend. Im digitalen Zeitalter ist (fast) jederzeit und überall Kontakt in Wort und Bild möglich. Auch Entfernungen können heute schneller überwunden werden.
Der schwerste Abschied aber ist der endgültige am Ende des Lebens: der Tod.
Und weil Abschiede zum menschlichen Leben gehören, haben sie auch in vielfältiger Form ihren Niederschlag in der Lyrik gefunden, in allen Zeiten.

Wir wollen aber nicht in Trübsal verfallen, sondern – wie gewohnt - Lieblingsgedichte vorlesen und neue Gedichte hören.
Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Frauen, die selbst etwas beitragen oder aber auch nur zuhören möchten.

Veranstalter

Elisabeth-Selbert-Verein e.V.

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Spenden erlaubt
Nur für Frauen.

Mittwoch, 16. Oktober 2019 - 19:00   -   Vortrag

Einwanderinnen in Island – ein vergessenes Kapitel deutscher Migrations-Geschichte

Im Juni 1949 landete an Islands Küste ein Schiff aus Lübeck, das überwiegend Frauen aus Deutschland an Bord hatte. Weitere Schiffe folgten. Die Migrantinnen folgten einem Aufruf des Isländischen Bauernverbandes, der Hilfskräfte in der Landwirtschaft suchte – zunächst für ein Jahr. Viele der Frauen blieben auf der Insel im Nordmeer, lernten die Landessprache und heirateten isländische Männer.

Was waren das für Frauen, die vier Jahre nach Kriegsende Deutschland verließen, und wie gestaltete sich ihre Zukunft?.

Referentin

Soziologin, Sozialpädagogin Marlies Segschneider, Lahnau

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Literaturhinweis: Anne Siegel: "Frauen, Fische, Fjorde" und "Nordbräute"
Nur für Frauen.

Samstag, 19. Oktober 2019 - 10:30   -   Brunch und Vortrag

Geschlechtergerechte Sprache: "Moraldeutsch" und "Sprachverhunzung" oder sprachlicher Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung?

Die Differenzierung nach den biologischen Geschlechtern ist die früheste Einordnung, der alle Menschen unterworfen werden .Sprache macht nicht nur die biologische Differenz sichtbar, z.B. in geschlechtsspezifischen Vornamen und unterschiedlichen Artikeln, sondern transportiert auch die Vorstellungen, die eine Gesellschaft als männlich oder weiblich akzeptiert.

Dass Sprache aber auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert, steht außer Frage. Mit ihrer Etablierung in der Arbeitswelt konnten Frauen gegen hartnäckige Widerstände z. B.  weibliche Berufs-bezeichnungen durchsetzen. Im Moment dreht sich die Debatte um den Plural des „generischen Maskulinums“, das beansprucht, dass Frauen bei männlichen Bezeichnungen automatisch mitgemeint seien. Die Forderung von Frauen, nicht mitgemeint, sondern explizit angesprochen zu werden, stößt auf erbitterte Widerstände.

Mit unserem eigenen Sprachgebrauch können wir dazu beitragen, Frauen sprachlich sichtbar zu machen und dafür zu sorgen, dass diese Sichtbarkeit in die Alltagssprache übernommen wird.

Veranstalter

Elisabeth-Selbert-Verein e.V.

Referentin

Brigitte Klaß

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Kostenbeitrag Brunch: 5 €
ab 10:30 Brunch, um 12 Uhr Vortrag
Nur für Frauen.

Samstag, 26. Oktober 2019 - 11:00   -   Offene Galerie zur aktuellen Ausstellung

Galerie am 4. Samstag

Für Interessierte, die zu unseren normalen Öffnungszeiten keine Gelegenheit haben, die aktuellen Ausstellungen anzusehen, besteht die Möglichkeit, an jedem vierten Samstag im Monat die Arbeiten in Ruhe anzuschauen. Wenn möglich, wird die  Künstlerin anwesend sein.

Betreuung

Ingrid Schmidt

Christel Stroh

jd. 4. Samstag im Monat 11-13 Uhr
Spenden erlaubt!
Für Frauen und Männer.

Montag, 28. Oktober 2019 - 15:00   -   Workshop ( 9 Termine)

Schreiben über mich selbst - Sich selbst erschreiben

Was möchte ich erzählen über mein Leben, wenn ich Erinnerungen nachspüre, sie neu sortiere? Brauche ich einen roten Faden in meiner Geschichte? Oder finde ich bunte Fäden und lose Enden, die ich neu verknüpfen kann?

Im autobiografischen Schreiben die eigene Sprache finden, die eigene Fantasie befreien, sind die Wege, die zu der eigenen, spannenden Geschichte führen. Die Heilkraft des Schreibens setzt auf den achtsamen Umgang mit der Ressource „Lebensgeschichte“. Eingewoben in einen selbstverfassten Text können Umbrüche, Erlebnisse und Erfahrungen sich in neuen Mustern zeigen. 

Hier ist der Raum, den Nuancen, Umwegen und Augenblicken nachzugehen, die uns ausmachen, um der Geschichte unseres Lebens „auf die Spur zu kommen“.

Dozentin

Maggie Thieme, Filmwissenschaftlerin, Schreibdozentin

Weitere Informationen und Anmeldung

Verbindliche Voranmeldung unter info@calliope-schreibkunst.de oder: tel. mobil: 01573 199 0811
Nur für Frauen.