September 2020

Nach der Corona-bedingten „Zwangspause“ im Sommer, wird das Frauenkulturzentrum ab September wieder ein reduziertes Programm anbieten. Es wird einige Vorträge und Workshops geben, die wir nicht wie gewohnt in einem Programmheft für 4 Monate, sondern in monatlichen Blättern, im Internet und in der Presse ankündigen werden. Damit können wir flexibel auf neue Entwicklungen reagieren. Leider müssen wir bis auf Weiteres auf ein Kernstück unserer Arbeit, nämlich auf die monatlichen Brunchs, verzichten, ebenso bis auf Weiteres auf Ausstellungen und Vernissagen. Dass diese unter den räumlichen Bedingungen nicht durchführbar sind, tut uns sehr leid.

Selbstverständlich werden bei allen Angeboten die bekannten Hygiene- und Gesundheitsregeln eingehalten. Da wir dafür die Teilnahmezahlen reduzieren müssen, sind ab jetzt Anmeldungen zu unseren Veranstaltungen erforderlich.

Die hinter uns liegende Pause hat unsere sowieso eher knappen Finanzen extrem belastet. Alle festen Ausgaben blieben, während wir so gut wie keine Einnahmen hatten. Mehr denn je sind wir auf großzügige Spenden angewiesen, damit unser Zentrum überleben kann.

Dienstag, 1. September 2020 - 19:00   -   Veranstaltung

Singen alter Volkslieder - fällt coronabedingt aus

Die Sängerinnen Ina Olyai und Rosa Grätz-Jung wollen uns mit Gitarrenbegleitung dazu ermuntern, fast vergessene alte Liedtexte wieder in Erinnerung zu bringen. Wir wollen uns einmal im Monat jeweils am 1. Dienstag des Monats treffen und eine bis eineinhalb Stunden zusammen singen.

Leitung

Ina Olyai

Rosa Grätz-Jung

weitere Informationen

Kostenbeitrag 3 €
jd. 1. Dienstag im Monat,Sommerpause im Juli und August
Nur für Frauen.

Mittwoch, 9. September 2020 - 19:00   -   Vortrag

Der Beckenboden

 

Über die Jahre vergisst man leicht den Beckenboden. Dass er hier und da mal seine Aufgaben nicht so ganz richtig wahrnimmt – damit muss man wohl leben.

Aber warum eigentlich? Wo hat der Beckenboden seinen Platz? Was muss er können? Welchen Einfluss nehmen Haltung, Atmung und die Psyche? Wie unterscheidet man eine hyperaktive Blase von einem Belastungsproblem? Ist der Beckenboden schwach oder verspannt? Welcher Sport ist gut?
Gezielte Veränderungen in unserem Alltagsverhalten wirken sich schnell positiv auf die Beckenboden-funktion aus. Mit einem bunten Strauß an Anregungen werden wir unseren Beckenboden wach machen

Referentin

Kerstin Bäcker

Anmeldung

Spenden willkommen
Anmeldung spät bis 8.9. 18 Uhr im FKZ unter Tel. 0641 13071 oder per email an buero@ frauenkulturzentrum-giessen.de
Nur für Frauen.

Donnerstag, 10. September 2020 - 19:00   -   Weinprobe

Weinprobe

Wie immer bringt der Herbst uns die beliebte Weinprobe bei Wein-Import Göbel.
Göbels begrüßen uns mit einem Glas Sekt und kredenzen uns sechs mit viel Liebe ausgesuchte französische Weine, über deren Herkunft sie uns humorvoll berichten. Bei schönem Wetter sitzen wir wieder im Garten, sonst im gemütlichen Weinkeller. Und wie immer gibt es dazu Käse, Baguette und Selters.

Veranstalter und Veranstaltungsort

Weinimport Göbel, Moltkestr. 12 in Gießen

Anmeldung

Kosten 15 €, vor Ort zu bezahlen
bis spät. bis 8.9. 18 Uhr im FKZ Tel. 0641 13071 oder per email an buero@ frauenkulturzentrum-giessen.de
Nur für Frauen.

Donnerstag, 17. September 2020 - 19:00   -   Workshop

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Das Training ‚Stressbewältigung durch Achtsamkeit’ ist ein wirksames, weltanschaulich neutrales, alltagstaugliches Programm, das gleichermaßen zur Stressprophylaxe wie zur Stressbewältigung eingesetzt werden kann. Eine kontinuierliche Übungspraxis der Achtsamkeit fördert die individuelle Resilienzfähigkeit. Automatisierte Stressmuster können erforscht, kritisch reflektiert und Verhaltensalternativen im Umgang mit Stress erlernt werden.

Die Kursinhalte bestehen aus angeleiteten Übungen zur Körperwahrnehmung (Bodyscan), Yoga, angeleiteten Sitz- und Gehmeditationen sowie kurzen Vorträgen zum Thema Stress, Umgang mit schwierigen Gedanken, Gefühlen, Schmerzen und achtsamer Kommunikation.

Meine Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention anerkannt und werden von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.

Für die tägliche Übungspraxis erhalten die TeilnehmerInnen ein Handbuch und CDs.

 Voraussetzung: Persönliches Vorgespräch

 

 


Kursleiterin

Pädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, NLP- und WATSU-Practitionerin Ingeborg Reichl

Weitere Informationen und Anmeldung

Kursdauer: 8 wöchentliche Treffen von ca. 2,5 Stunden, donnerstags 17.9.-12.11. jew. 19-21.30 h Vertiefungstag: 25.10.2020, 10.00 - 16.00 Uhr
Beratung Ingeborg Reichl mbsr-giessen-ir@t-online.de www.mbsr-giessen.de 0641-37741
Nur für Frauen.

Freitag, 18. September 2020 - 15:00   -   Workshop (9 Termine)

Schreiben über mich selbst - Sich selbst erschreiben

 

Was möchte ich erzählen über mein Leben, wenn ich Erinnerungen nachspüre, sie neu sortiere? Brauche ich einen roten Faden in meiner Geschichte? Oder finde ich bunte Fäden und lose Enden, die ich neu verknüpfen kann?

Vielleicht ist das Bedürfnis, über sich selbst zu schreiben, noch einmal stärker geworden im Lockdown der Corona-Zeit, vielleicht hat auch die erzwungene soziale Distanzierung erst einen Raum für diese Fragen geschaffen.

Der Versuch sie mit Hilfe des Autobiografischen Schreibens zu beantworten, sind die Wege, die zu der eigenen, spannenden Geschichte führen. Die Heilkraft des Schreibens setzt auf den achtsamen Umgang mit der Ressource „Lebensgeschichte“. Eingewoben in einen selbstverfassten Text können Umbrüche, Erlebnisse und Erfahrungen sich in neuen Mustern zeigen. 

Hier ist der Raum, den Nuancen, Umwegen und Augenblicken nachzugehen, die uns ausmachen, um der Geschichte unseres Lebens „auf die Spur zu kommen“.

Kursleitung

Maggie Thieme, Filmwissenschaftlerin, Schreibdozentin

Anmeldung

insgesamt 9 Termine
Weitere Informationen und Anmeldung bis spät. 11.9.unter info@calliope-schreibkunst.de Oder Mobil : 01573-1990811
Nur für Frauen.

Mittwoch, 23. September 2020 - 19:00   -   Vortrag

„Bestien“ oder“ Befehlsempfängerinnen“, „eiskalte Todesengel“ oder „naive Jugendliche“ -Vom Umgang der Gesellschaft mit NS-Täterinnen

 

Die Aufseherinnen in den Frauen-KZs verstießen auf verschiedene Art und Weise gegen die Rollenerwartungen an Frauen und die Geschlechterordnung. Uniform und Peitsche  waren Insignien von Macht, die traditionell Männern zugeschrieben wurden. Im Gegensatz dazu galten Frauen als  mütterlich und fürsorglich und sollten die Gesellschaft zusammenhalten und zivilisieren.

In der Nachkriegszeit kam die besondere Rolle dazu, die Frauen als dem „schuldlosen Teil“ des deutschen Volkes zugeschrieben wurde. Sie hatten nicht Krieg geführt, sondern Krieg erlitten und waren als „tapfere Trümmerfrauen“ Symbol für einen gesellschaftlichen Neuanfang.

Die Teilhabe von Frauen an NS-Verbrechen wurde entweder geleugnet oder entschuldigt: „die Frauen waren naiv, sind da so reingeschlittert, waren in SS-Mann verliebt“. Wo das alles nichts half, wurden  die Täterinnen dämonisiert, als „Mannweiber“ oder  „SS-Megären“ wurde ihnen die Weiblichkeit abgesprochen. Diese herausragenden Frauen wurden mit fasziniertem Entsetzen betrachtet und verurteilt, der Rest der Täterinnen kehrte anstandslos ins normale Leben zurück.

Referentin

Brigitte Klaß

Anmeldung

Spenden willkommen
Anmeldung spät bis 23.6. 17 Uhr im FKZ unter Tel. 0641 13071 zu den Bürozeiten
Nur für Frauen.

Samstag, 26. September 2020 - 11:00   -   Offene Galerie zur aktuellen Ausstellung

Galerie am 4. Samstag VERANSTALTUNG ABGESAGT

Für Interessierte, die zu unseren normalen Öffnungszeiten keine Gelegenheit haben, die aktuellen Ausstellungen anzusehen, besteht die Möglichkeit, an jedem vierten Samstag im Monat die Arbeiten in Ruhe anzuschauen. Wenn möglich, wird die  Künstlerin anwesend sein.

Betreuung

Ingrid Schmidt

Christel Stroh

jd. 4. Samstag im Monat 11-13 Uhr
Spenden willkommen.
Für Frauen und Männer.