Ausstellungseröffnung

Cool war gestern!

Farbstark und sensibel zeigt Susanne Jakobs Gemälde eigener biographischer Wendepunkte.

Die Bilder drücken gefühlte Intensität und spontane Lebendigkeit aus. Sie sind in den letzten vier Jahrzehnten entstanden und beschäftigen sich mit zyklischen Themen wie Geburt, Liebe, Trennung, Tod.

Über die eigene Individualität setzt sich die Malerin mit der menschlichen Natur auseinander. Vergleiche zur Pflanzenwelt sind für sie naheliegend und rutschen ihr als Gartenarchitektin und Gärtnerin fast aus der Feder.

Erdansichten

Künstlerische Auseinandersetzung mit regionaler Identität.

Die Berufsausbildung zur Landwirtin prägte das Bewusstsein für die besondere Bedeutung von Boden und Erde. Jede Region hat durch verschiedene Bodenbeschaffenheiten ihren eigenen Farbklang. In Zusammenarbeit mit Ortskundigen sammle ich regionales Material und Eindrücke – Flurnamen, Formen, Linien, Strukturen. Durch Abstraktion entstehen künstlerische Bodenprofile. Die Flurnamen in dem jeweiligen Dialekt des Ortes werden vor dem Vergessen bewahrt.

Menschen-Bilder

Was ist der Mensch? Sigrun Bennemann versucht sich dieser Frage vielschichtig zu nähern. Sie malt seit 40 Jahren vornehmlich autodidaktisch, in den letzten Jahren auch Beschäftigung mit digitaler Grafik. Immer wieder sind es Frauen bzw. Menschen, die sie darstellt. Auf der Suche nach dem „Sichtbaren“ arbeitet sie zunehmend in einem abstrahierenden Gestus.

Eine andere Herangehensweise an den Menschen war es, dass sie Medizin studierte, Psychiaterin und Psychotherapeutin wurde. Sie arbeitet seit 1997 in eigener Praxis in Marburg.

Räumlichkeiten

Seit 2005 besucht Andrea Demes regelmäßig Kurse bei der Marburger Künstlerin Birgit Schäfer-Biver, die sie auf ihrem Weg von der gegenständlichen Abbildung in die Abstraktion begleitet.

In ihrer Ausstellung "Räumlichkeiten" zeigt Andrea Demes Bilder, in denen sie sich mit der Darstellung des Raumes in verschiedenen Zusammenhängen, Bedeutungen und Wirkungen  auseinandersetzt.

Jenseits des 2-Geschlechtersystems

Immer öfter begegnen wir den Begriffen Trans*, Inter* oder genderqueer. Bis Ende 2018 wird es im Personenstandsrecht eine dritte Option beim Geschlechtseintrag geben oder dieser gestrichen werden.

Wie es Menschen (er)geht, die sich nicht ins 2-Geschlechtersystem einfügen können (oder wollen) und wie eine Welt jenseits dieser Einteilung aussehen könnte, stellt Cronauer in seinen*ihren Bildern mit Fabelwesen und Geschlechtergrenzen überschreitenden Tieren dar.

Figur - Farbe - Form

Christel Stroh und Lena Will zeigen figürliche, abstrakte und gegenstandslose Malerei.

C. Stroh setzt sich seit 2001 vornehmlich mit der menschlichen Figur auseinander, und dies vor allem bei dem Berliner Maler und Grafiker Martin Seide-mann. Ursprünglich vor leibhaftigen Modellen entstanden, können die Arbeiten Ausgangspunkt für eine weitergehende abstrahierende Bearbeitung sein. Diese veränderte Arbeits- und Denkweise beeinflusst die Bildgestaltung: Farbe und Form rücken zu Lasten der Figur mehr und mehr in den Vordergrund.

Ich liebe die Dinge ... (Pablo Neruda)

Susanne Voos begann nach Jahren als Lehrerin, Familienarbeiterin, Chorleiterin und VHS-Dozentin um 2000 sich verstärkt der bildnerischen Arbeit zuzuwenden. Die autodidaktischen Übungen wurden ergänzt durch Akademie-Kurse in den Techniken Aquarell, Alleatorik, Monotypie, Acrylmalerei, Drucken, Büchermachen, Collage. Die Kurse fanden in Norden, Bad Reichenhall, Berg-Kamen und Augsburg statt.

Hände am Instrument von Musikerinnen und Musikern des Philharmonischen Orchesters des Stadttheaters Gießen

Hände sind einzigartig, Instrumente sind einzigartig, die erzeugten Töne, die entstehende Musik, das Hören sind es ebenso.

Die Ursprungsidee war, analog zu den 12 Monaten eines Kalenderjahres ebenso viele professionelle Musiker*innen mit Ihren Händen am Instrument zu fotografieren. In der Ausstellung werden aber mehr Bilder gezeigt.

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