Brunch und Vortrag

Die Töchter des Zauberers

hießen Erika, Monika, Elisabeth und hatten sehr verschiedene Lebenswege. Erika wurde nach turbulenten Jugendjahren eine kämpferische Antifaschistin und im Alter gewissenhafte Sekretärin ihres Vaters Thomas Mann, den sie „Zauberer“ nannten. Monika musste auf der Flucht vor den Nazis in einem torpedierten Schiff den Tod ihres Mannes erleben. Es warf sie lange aus der Bahn und erst spät fand sie ein unauffälliges Glück auf Capri.

Die BeKo stellt sich vor

Seit vielen Jahren ist die BeKo (Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürfte Menschen) in Gießen eine bewährte Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige. Sie berät und beantwortet Fragen zur häuslichen Versorgung, Antragstellung nach den Sozialgesetzbüchern, Kosten der ambulanten und stationären Pflege, Pflegehilfsmittel, Wohnraumanpassung , Fragen rund um  Demenz und Entlastung von pflegenden Angehörigen.
Frau Anne Schmidt, Dipl. Gerontogin, wird die Angebote der BeKo vorstellen und steht uns natürlich auch für Fragen zur Verfügung.

Die Jugendwerkstatt stellt sich vor

Die Jugendwerkstatt Gießen GmbH, eine Einrichtung der evgl. Kirche in Hessen und Nassau, unterstützt benachteiligte Jugendliche und Langzeitarbeitslose beim Einstieg oder Wiedereinstieg in Beruf und Arbeit in elf Ausbildungs- und Qualifizierungsbereichen.
Jeder Mensch hat Fähigkeiten und Talente. Wir helfen, sie zu entdecken und zu entwickeln. Gerade weil Menschen verschieden sind, ist das Leben bunt und spannend.

Der Motorpool - Planung eines neuen Stadtteils

Im Osten unserer Stadt entsteht ein neuer Stadtteil. Schon seit längerer Zeit laufen die Planungen unter Einbeziehung der Öffentlichkeit in verschiedenen Veranstaltungsformaten.
Neu ist, dass ein Teil des Baugebietes vorgesehen ist für gemeinschaftliche Wohnformen wie z.B. inklusives Wohnen oder Mehrgenerationenwohnen.
Geplant sind auch knapp 100 öffentlich geförderte Wohnungen, Reihenhäuser und eine Kindertagesstätte. Ines Müller, Leiterin des Amtes für soziale Angelegenheiten der Stadt Gießen und Mit-Koordinatorin des Projektes, wird uns die Planungen vorstellen.

Vielgeliebte Alma

Ihr erster Ehemann Gustav Mahler verbot ihr das Komponieren, der Bauhausstil ihres zweiten Ehemannes Walter Gropius gefiel der Wienerin nicht besonders, mit ihrem dritten Ehemann Franz Werfel teilte sie Flucht und Exil. Dazwischen gab es zahlreiche Affären, die wildeste mit Oskar Kokoschka. Zwei ihrer drei Kinder starben, Tochter Anna lebte meist entfernt. Bis ins hohe Alter behielt Alma ihre Stilsicherheit in Musik, Kunst und Literatur; ein bewegtes Leben im 20. Jahrhundert.

Inmitten von Chaos und Unsicherheit – Frauen schaffen sich (Frei)räume

Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich die Referentin mit der Hilfsorganisation HAUKARI e.V. in Kurdistan-Irak für den Schutz von Frauen in Gewalt- und Krisensituationen, für Opfer politischer Gewalt insbesondere Überlebende der Anfal-Operationen, für soziale, kulturelle und Bildungsprojekte mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und für einen Dialog zwischen den verschiedenen ethnischen, religiösen und politischen Fraktionen im Irak.
Dazu gehört auch die kontinuierliche Unterstützung des Frauenzentrums KHANZAD in Sulaimania, Kurdistan-Irak.

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