Aktuelles aus dem Frauenkulturzentrum

Antisemitismus heute

Foto: Christel Stroh

Ein aktuelles Thema, zu dem im Frauenkulturzentrum die Politikwissenschaftlerin, Dr. Alexandra Kurth referierte. Antisemitismus äußert sich aktuell in vielen Facetten, von Schmierereien, Graffiti, Aufklebern, Songtexten, Pöbeleien im Sportbereich bis hin zu Angriffen auf Synagogen und Menschen jüdischen Glaubens. Besonders in den sozialen Netzwerken werden alle Hemmungen fallen gelassen.


Elisabeth-Selbert-Verein gibt einen Ausstellungskalender 2019 heraus

Lena Will

Der Kalender zeigt Arbeiten der ausstellenden Künstlerinnen aus Mittelhessen.

Er ist im A3-Format (s. Abbildung) und kostet 12,50 €
(zu erwerben zu den Bürozeiten sowie an jd.  4. Samstag von 11-13 Uhr)


Mai-Brunch im FKZ: HAUKARI – ein Verein unterstützt Frauen in Kurdistan

Foto: Christel Stroh

1995 gründeten Frauen aus Deutschland den Verein HAUKARI, was übersetzt Zusammenarbeit bedeutet, unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft für interkulturelle Zusammenarbeit. Aktiv ist der Verein in Kurdistan, den 3 nördlichen Provinzen des Irak mit einer eigenen Regionalverwaltung mit eingeschränkten Rechten. Susanne Bötte berichtete über die Arbeit des Vereins.


Von der Willkommenskultur zur Gefahrenabwehr

Unter dem Titel „Integration hat viele Gesichter“ sprach Astrid Eibelshäuser, Dezernentin für Bildung und Integration, auf der Mitgliederversammlung des Elisabeth-Selbert-Vereins, Träger des Frauenkulturzentrums über die Entwicklung der Zuwanderung auch in unserer Stadt.
1950 war jeder zweite Einwohner ein Zugewanderter oder Flüchtling. Ganze Stadtviertel, z. B. das Gebiet um die Sudetenlandstraße, entstanden in dieser Zeit.


Kooperation mit dem Stadttheater

Foto: Stadttheater

Eine neue Kooperation mit dem Stadttheater ist erfolgreich gestartet. Am Sonntag, 4. 2. hatte die Dramaturgin, Monika Kosik, das Stück „Triptychon des Ankommens“ im Frauenkulturzentrum vorgestellt und berichtet, wie sowohl sie sich als auch die beiden Schauspielerinnen auf das Stück vorbereitet und sich den Protagonistinnen genähert haben. Am 16. 2. konnten dann alle Interessierten das Stück gemeinsam ansehen, das im taT auf verschiedenen Ebenen dargeboten wurde.


Neujahrsempfang mit viel Schwung und Begeisterung in die neue Programmperiode

foto: c.stroh


Toni Matthes beim Brunch zum Thema "Upcycling – aus alt mach neu".

Foto: I. Schmidt

Stimmt das wirklich? 118 Kleidungsstücke hat frau durchschnittlich in ihrem Kleiderschrank. Diese Mitteilung von Toni Matthes, Sprecherin des Gießener Textilbündnisses, wurde von den überraschend vielen anwesenden Frauen zunächst mit ungläubigem Lachen quittiert.  Was dann folgte, brachte aber alle zum Staunen. Taschen aus Herrenhemden. Flaschenhüllen aus den Ärmeln derselben, T-Shirts als Taschen oder plötzlich nach ein paar Schnitten mit der Schere mit Gittermuster am Rücken oder Fransen am unteren Ende.


„Vielheit“ muss gestaltet werden - AsF zu Gast zum Thema "Gesellschaft im Wandel - Gießen im Wandel"

Foto: I.Bietz

Beim gut besuchten Junibrunch, den dieses Mal die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) ausgerichtet hatte, referierte die Dezernentin Astrid Eibelshäuser, zu deren Aufgabenfeld auch der Bereich Integration gehört, zum Thema „Gesellschaft im Wandel – Gießen im Wandel“.
Nicht nur der demografische Wandel und die zunehmende Digitalisierung, sondern auch die Migration, die inzwischen zur Normalität gehöre, verändere unsere Gesellschaft und verändere und bestimme auch das Zusammenleben in den Kommunen.


Das Projekt "Ferien vom Krieg" stellt sich beim Brunch vor

Das Projekt "Ferien vom Krieg" hatte ursprünglich zum Ziel, Kindern aus den Balkankriegen  einen unbeschwerten Urlaub zu ermöglichen. Barbara Esser berichtete jetzt bei einem Brunch von einem neueren Projekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zweimal im Jahr findet in Deutschland ein zweiwöchiges Seminar statt, an dem jeweils 25 junge Menschen aus Palästina und Israel teilnehmen.


Neue Ausstellung im Zentrum

Foto: U. Kirschbaum

Vor vielen Gästen eröffnete Annemarie Stein im Namen des Elisabeth-Selbert-Vereins die Ausstellung "Vielseitig" von Ulrike Kirschbaum, die noch bis zum 24.6. zu sehen sein wird. Eine Einführung in die ausgestellten Arbeiten gab Annelie Müller.

Es ist die dritte Ausstellung von insgesamt sechs in diesem Jahr. Der Verein bietet Frauen die Möglichkeit seit Jahren an, das Interesse daran hat deutlich zugenommen, wie die Warteliste zeigt.


Seiten