Mal reinschnuppern?

Was ist los im FKZ?


Hier finden Sie die kommenden Veranstaltungen!

Samstag, 19. Oktober 2019 - 10:30 - Geschlechtergerechte Sprache: "Moraldeutsch" und "Sprachverhunzung" oder sprachlicher Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung?

Die Differenzierung nach den biologischen Geschlechtern ist die früheste Einordnung, der alle Menschen unterworfen werden .Sprache macht nicht nur die biologische Differenz sichtbar, z.B. in geschlechtsspezifischen Vornamen und unterschiedlichen Artikeln, sondern transportiert auch die Vorstellungen, die eine Gesellschaft als männlich oder weiblich akzeptiert.

Dass Sprache aber auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert, steht außer Frage. Mit ihrer Etablierung in der Arbeitswelt konnten Frauen gegen hartnäckige Widerstände z. B.  weibliche Berufs-bezeichnungen durchsetzen. Im Moment dreht sich die Debatte um den Plural des „generischen Maskulinums“, das beansprucht, dass Frauen bei männlichen Bezeichnungen automatisch mitgemeint seien. Die Forderung von Frauen, nicht mitgemeint, sondern explizit angesprochen zu werden, stößt auf erbitterte Widerstände.

Mit unserem eigenen Sprachgebrauch können wir dazu beitragen, Frauen sprachlich sichtbar zu machen und dafür zu sorgen, dass diese Sichtbarkeit in die Alltagssprache übernommen wird.

Veranstalter

Elisabeth-Selbert-Verein e.V.

Brigitte Klaß

weitere Informationen

Kostenbeitrag Brunch: 5 €
ab 10:30 Brunch, um 12 Uhr Vortrag
Nur für Frauen.

Samstag, 26. Oktober 2019 - 11:00 - Galerie am 4. Samstag

Für Interessierte, die zu unseren normalen Öffnungszeiten keine Gelegenheit haben, die aktuellen Ausstellungen anzusehen, besteht die Möglichkeit, an jedem vierten Samstag im Monat die Arbeiten in Ruhe anzuschauen. Wenn möglich, wird die  Künstlerin anwesend sein.

Betreuung

Ingrid Schmidt

Christel Stroh

jd. 4. Samstag im Monat 11-13 Uhr
Spenden erlaubt!
Für Frauen und Männer.

Montag, 28. Oktober 2019 - 15:00 - Schreiben über mich selbst - Sich selbst erschreiben

Was möchte ich erzählen über mein Leben, wenn ich Erinnerungen nachspüre, sie neu sortiere? Brauche ich einen roten Faden in meiner Geschichte? Oder finde ich bunte Fäden und lose Enden, die ich neu verknüpfen kann?

Im autobiografischen Schreiben die eigene Sprache finden, die eigene Fantasie befreien, sind die Wege, die zu der eigenen, spannenden Geschichte führen. Die Heilkraft des Schreibens setzt auf den achtsamen Umgang mit der Ressource „Lebensgeschichte“. Eingewoben in einen selbstverfassten Text können Umbrüche, Erlebnisse und Erfahrungen sich in neuen Mustern zeigen. 

Hier ist der Raum, den Nuancen, Umwegen und Augenblicken nachzugehen, die uns ausmachen, um der Geschichte unseres Lebens „auf die Spur zu kommen“.

Dozentin

Maggie Thieme, Filmwissenschaftlerin, Schreibdozentin

Weitere Informationen und Anmeldung

Verbindliche Voranmeldung unter info@calliope-schreibkunst.de oder: tel. mobil: 01573 199 0811
Nur für Frauen.