Vortrag

Refugee Law Clinic (RLC) - ein praxisorientiertes Ausbildungsprojekt an der JLU stellt sich vor.

An der Gießener Universität können sich Studierende im Asyl- und Aufenthaltsrecht ausbilden lassen, um anschließend selbständig Geflüchtete zu beraten.
Das Ausbildungsprogramm mit dem Namen Refugee Law Clinic (RLC) vermittelt zunächst fundierte theoretische Kenntnisse. Hospitationen in Beratungsstellen und die Zusammenarbeit mit Praktiker*innen schließen sich an, bevor die Studierenden dann nach sorgfältiger Ausbildung selbständig Beratungen zum Asylverfahren in Form von Infoveranstaltungen und Einzelberatungen anbieten können.

The Keller Theatre: Das 60. Jahr

Das älteste englischsprachige Theater in Deutschland wurde 1958 als amerikanisches community theater gegründet und wird nun seit 10 Jahren durch den Verein „friends of the Keller Theatre“ in der Kulturstadt an der Lahn weiter geführt.

Was, wie und wo haben wir gespielt? Was hat sich in all den Jahren (nicht) geändert? Wie kann ein Laientheater überhaupt existieren und wer macht mit?

Dazu gibt es Erläuterungen auf Deutsch mit Bildern und heiteren Anekdoten

Helge Pross (1927 – 1984) – eine vergessene Soziologin?

Im Jahr 2011 wurde der Bronzekopf von Helge Pross vor dem Neuen Schloß in Gießen enthüllt. Helge Pross war in Gießen die erste Soziologieprofessorin und baute hier ab 1965 das soziologische Institut auf. In ihrer Forschungstätigkeit fokussierte sie soziale Gruppen, die bis dahin eher unbeachtet blieben: Sie untersuchte u.a. die Chancen von Mädchen im Bildungssystem, die Lebenssituation von Hausfrauen und die Geschlechterverhältnisse im Erwerbsleben.

Krisen als Chance – Lebenszyklen verstehen mit Astrologie

Auf der Überholspur des Lebens haben viele vergessen, dass Leben in Zyklen verläuft. Blicken wir in die Natur, so sehen wir, dass Wachstum etwas mit Wandel und Veränderung zu tun hat und Reife-prozesse Zeit brauchen. Und sie verlaufen selten geradlinig. Die Astrologie als jahrtausendealte Erfahrungswissenschaft beschreibt viele dieser Zyklen. Sie lässt damit manche unserer krisenhaften Lebensphasen in einem anderen Licht und auch Sinnzusammenhang erscheinen.

Weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland: 48.000 betroffene und 9.300 gefährdete Mädchen und Frauen

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine der größten Menschenrechtsverletzungen auf der Welt. Weibliche Genitalverstümmelung ist in Deutschland tabuisiert: Schon in den Herkunftsländern sprechen Frauen sehr selten offen über dieses Thema. TERRE DES FEMMES setzt sich seit Jahren, nicht nur auf der ganzen Welt, sondern auch hier in Deutschland dafür ein, dieses Thema zu enttabuisieren. 

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