Lesung

Hanna Pfetzing, "Dreizehn Frauen und die Pizza in Nizza"

Hanna Pfetzing liest aus ihrem am 13. Oktober 2017 im Kuuuk-Verlag erschienenen Buch. Der Roman beleuchtet schlaglichtartig den Werdegang von dreizehn Frauen, die in den späten 60er bzw. frühen 70er Jahren in Gießen ihr Studium beginnen. Er beschreibt ihr damaliges Lebensgefühl, ihre Pläne, Ideen, Träume und Vorstellungen - und ihr Arrange-ment mit der Jetztzeit.

Krimilesung mit Diakulisse

Lea und Stefano verbringen einen Abend wie viele andere zu Hause, doch als die Kommissare Zocchi und Santoro nachts zu ihrer Wohnung gerufen werden, liegt Stefano tot in der Tür.

Die Nachforschungen drehen sich wie in einem Strudel anfänglich in langsamen, großen Kreisen um die Hauptverdächtigen, um die Beamten schließlich mitzureißen in ein immer dichter werdendes Spinnennetz aus unausgesprochenen Ängsten und heimlichen Sehnsüchten, aus Liebe, Wut, Auflehnung und Schuld.

"Gretchentragödien - Kindsmörderinnen im 19. Jahrhundert"

Marita Metz-Becker liest aus ihrem neuesten Buch "Gretchentragödien - Kindsmörderinnen im 19. Jahrhundert". Aus der Kultur- und Mentalitäts-geschichte des Kindsmords destilliert sie aus historischen Prozessakten den Alltag und die Lebenswelten unterer Bevölkerungsschichten, insbesondere lediger Dienstmägde, die, ungewollt schwanger, offenbar keinen anderen Ausweg sahen, als das Neugeborene nach der Geburt zu töten und wegzuschaffen. Auch aus Gießen sind zahlreiche Fälle von Kindstötung im 19.

„Zwischen Kamelwolle und Hightech – starke Frauen in Israel“

So unterschiedlich wie all die ethnischen, religiösen, kulturellen und sprachlichen Facetten, von denen Israel geprägt wird, sind auch die Frauen dieses Landes. Da gibt es die liberale, moderne Jüdin genauso wie die orthodoxe Jüdin, eine muslimische oder eine christliche Araberin, jüdische Immigrantinnen aus Äthiopien, Eritrea oder dem Jemen, oder eine Beduinin mit Unternehmergeist Sie alle versuchen, ihren eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden. Die 15 portraitierten Frauen vermitteln einen neuen Blick auf die israelische Gesellschaft.

"Heiter bis wolkig - Geschichten aus einem Frauenleben“

Kurzgeschichten über die Niederungen des Frauendaseins, als da sind: Machtverhältnisse am Arbeitsplatz, in der Familie oder der Religion. Die Autorin, langjährig erfahren in Beratungsarbeit gegen Sexualgewalt, weiß, dass Humor und eine gute Portion Direktheit oft das einzige sind, das manchmal noch hilft. Denn selbst ein Jesus von Nazareth hat so seine Probleme mit seinem direkten Vorgesetzten, einen Tag vor seiner Kreuzigung.
Autorinnenlesung und Gespräch

"Die Wörtersammlerin"

Die kleine Lilly muss während des ersten Weltkrieges mit ihrer Familie Berlin verlassen, um dem Bombar-dement der Alliierten zu entgehen. Sie wird in Ost-preußen eingeschult, begeistert sich für die Wörter, die sie lernt, beobachtet, wie die Erwachsenen reden, muss vor den Russen nach Berlin zurück fliehen, erlebt das Ende des Krieges in der sowjetischen Besatzungszone und wächst in der DDR auf.

"Nicht mit jedem – die Mauer in mir“

Anita Bänninger liest aus Ihrem neuen Buch. Mit diesem Buch möchte die Referentin Jugendliche und Erwachsene aufmerksam machen auf die Nöte von Kindern, die zwar sprechen gelernt haben, aber aus emotionalen Gründen in vielen Situationen nicht sprechen. Dieser selektive Mutismus ist eine komplexe Angst- und Kommunikationsstörung, bei der Kinder in bestimmten Umgebungen oder bei bestimmten Personen verstummen, während viele zu Hause weiterhin reden. Diese Kinder brauchen Hilfe und es ist gut, wenn man von dieser Störung weiß.

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